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Triebischtal

Größe: 45    Einwohner: 1.823

Der Stadtteil Triebischtal erstreckt sich südwestlich des Meißner Stadtzentrums in das langgestreckte Tal der Triebisch. Wegen der immer wieder drohenden Hochwasser der Triebisch war das Tal im Mittelalter kaum besiedelt und nur mit einigen Wassermühlen besetzt. Erst im !9.Jh., als die Triebisch in ein festes Flussbett gezwängt wurde, schoben sich im Zuge der Industrialisierung immer mehr Betriebe in das Tal, in dem auch die Bahmlinie Richtung Döbeln / Leipzig errichtet wurde.  Mit den Industriebauten folgten auch Wohnungen, so dass bis um 1900 ein fast 3 km langer, schmaler eigenständiger Stadtteil im Triebischtal entstand.

Wichtigste Betriebe, die sich hier seit etwa 1860 ansiedelten, waren die Staatliche (damals königliche) Porzallanmanufaktur, die Jutespinnerei, das Jacobiwerk und die Gasanstalt. - Heute ist der Stadtteil vor allem geprägt durch das Einkaufszentrum in der alten Jutespinnerei und eine gemischte Wohnbebauung aus allen Jahrzehnten des 20. Jh.

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© 2001 by Claus-Dirk Langer, Meißen. www.stadtbild-meissen.de