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Alle Fotos, außer den gesondert gekennzeichneten, von Claus-Dirk Langer, Meißen
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Geheimnisvolle Orakelstätte der Sibylle
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Die Orakelstätte liegt am Fuße der Akropolis und ist heute freigelegt und “touristisch erschlossen”. Von der eigentlichen
Stadt, der Unterstadt, ist bisher wenig ausgegraben; vieles wird noch im Boden vermutet. Man fand Reste des römischen Forums, unter dem aber noch die griechische Agora (Marktplatz) liegen müsste.
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Der Weg von der Orakelstätte hinauf zur Akropolis. Die beiden Tempel der Akropolis hatte angeblich Daidalos, soeben dem Labyrinth des
Minotauros entkommen, dem Sonnengott gewidmet (So Vergil in seiner “Äneis”). Tatsächlich handelt es sich um einen Apollon- und einen Jupitertempel, von denen nur noch die Grundmauern erhalten sind.
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Cumae war jahrhundertelang ein wichtiger Ort der Vermittlung griechischer Kultur an die Römer. Erst im Jahre 180 v.Chr. wurde Latein
die offizielle Amtssprache in der Stadt. Mit dem Ende der Antike kam auch der Niedergang der Stadt. Die Tempel wurden zu Kirchen umgebaut und den Götterstatuen die Köpfe abgeschlagen. Später wurde der Ort immer
wieder von Piraten heimgesucht, zerstört und im frühen Mittelalter schließlich ganz aufgegeben. Erst im 18. Jh., beim Fund schöner antiker Vasen unter den Äckern, entdeckte man die Stadt wieder. 1938 bis 1953
erfolgten planmäßige Ausgrabungen.
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